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Veranstaltungen 2018

zuletzt aktualisiert: 15.05.2018


Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember



verschoben vom Dezember auf: Freitag 12.01.2018, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino

Eine fantastische Frau

Regie: Sebastián Lelio
Chile/USA/Sp/D 2017, 104 min

Marina und Orlando lieben sich und planen eine gemeinsame Zukunft. Sie arbeitet als Kellnerin und singt leidenschaftlich gern, der 20 Jahre ältere Geliebte hat ihretwegen seine Familie verlassen. Doch als die beiden nach Marinas ausgelassener Geburtstagsfeier in einem Restaurant nach Hause kommen, wird Orlando plötzlich leichenblass, reagiert nicht mehr. Im Krankenhaus können die Ärzte nur noch seinen Tod feststellen. Die Ereignisse überschlagen sich: Marina sieht sich mit den unangenehmen Fragen einer Kommissarin konfrontiert, und Orlandos Familie begegnet ihr mit Wut und Misstrauen. Seine Noch-Ehefrau schließt sie von der Beerdigung aus; die gemeinsame Wohnung, die auf dem Papier Orlando gehört, soll sie möglichst rasch verlassen. Marina ist eine Transgender-Frau, und die Familie des Verstorbenen fühlt sich durch ihre sexuelle Identität bedroht. Mit der gleichen Energie, mit der sie früher dafür gekämpft hat, als Frau zu leben, pocht Marina nun erhobenen Hauptes auf ihr Recht auf Trauer. Und wenn schon nicht ihre Umgebung, so ist doch der Film ganz auf ihrer Seite und zeigt die zunehmend ins Abseits gedrängte Protagonistin als starke, lebenskluge - fantastische - Frau.

(von http://www.piffl-medien.de )

Trailer

Eintritt: 4 €


Freitag 02.02.2018, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino

Die göttliche Ordnung

Regie: Petra Volpe
Schweiz 2017, 96 min

In der Schweiz, 1971. Die junge Hausfrau und Mutter Nora wohnt mit ihrem Mann, ihren zwei Söhnen sowie dem missmutigen Schwiegervater in einem kleinen, friedlichen Dorf. Dort in der Schweizer Idylle ist fast gar nichts oder nur wenig von den sozialen Umwälzungen auf der Welt zu spüren, die sich seit der 68er-Bewegung ereignen und auch Noras Leben blieb davon unberührt. Ganz im Gegenteil: Es herrscht die Meinung, Emanzipation sei ein Fluch, eine Sünde der Natur und schlichtweg gegen die göttliche Ordnung. Als Nora wieder anfangen möchte zu arbeiten, verweigert ihr Mann die Erlaubnis und beruft sich dabei auf das Ehegesetz, das die Frau verpflichtet, sich um den Haushalt zu kümmern. Obwohl sie ein ruhiger Mensch ist, der sich alles gefallen lässt, erwacht jetzt Noras Widerstand. Sie beginnt feministische Literatur zu lesen, enge Jeans und wilden Pony zu tragen und besucht mit anderen Dorffrauen einen Workshop für sexuelle Befreiung. Als sie sich, öffentlich und kämpferisch, für das Stimmrecht der Frauen in der Schweiz einsetzt und zu einem Streik aufruft, gerät der Dorf- und Familienfrieden gehörig ins Wanken, besonders als am 7. Februar 1971 die Männer im Land vor eine schwierige Wahl gestellt werden.

(von https://de.wikipedia.org/wiki/Die_göttliche_Ordnung )

Trailer

Eintritt: 4 €


Freitag 13.04.2018, 20 Uhr GutesHausKonzert

Roods & Reeds

singer-/songwriter folk aus hamburg

"Leicht und tief zugleich" - es ist diese Mischung aus Groove und Melancholie, die die Singer-/Songwritermusik des Hamburger Duos so besonders macht! Ist man noch berührt von der soeben gespielten Ballade, tappt der Fuß schon den Rhythmus zum nächsten Song mit! Dagmar Lauschkes pures Gitarrenspiel sowie ihre klare, eindringliche Stimme zusammen mit Leonard Poppes vielfältigen Gitarrenmelodien sind dabei klanglich fabelhaft aufeinander abgestimmt!

Übrigens: Der Name "Roods & Reeds" bezieht sich auf vorindustrielle Werkzeuge von Schneidern und Webern. Beide Worte tauchen in einem traditionellem englischen Folk Song aus unserem Repertoire auf. Das "rood" ist, ähnlich der deutschen "Elle", im buchstäblichen Sinne ein Maßstab. Durch den stetigen Einsatz des "reed", des Webkamms, wird der gewebte Stoff erst fest und stabil.

Videos der Band

Eintritt: 7 €


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Freitag 04.05.2018, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino

Körper und Seele

Regie: Ildikó Enyedi
Ungarn 2017, 116 min

Die introvertierte Maria (Alexandra Borbély) und ihr neuer Kollege Endre (Géza Morcsányi) stellen durch einen Zufall fest, dass sie Nacht für Nacht denselben Traum teilen. Verwirrt und erstaunt über diese intime Verbindung suchen die beiden zaghaft auch tagsüber die Nähe des anderen.

Der Berlinale-Gewinner (Goldener Bär 2017) erzählt die außergewöhnliche Liebesgeschichte zweier verletzter Seelen in einer kunstvollen Bildsprache und mit einem feinsinnig-lakonischen Humor.

Kommentar der Regisseurin:
In all meinen Projekten kommt die Geschichte als allerletztes. Dieser Film begann, wie alle meine anderen Filme, mit dem Wunsch, meine Sicht auf die conditio humana, die menschliche Natur und die Bedingungen des Menschseins zu teilen, auf die Art und Weise, wie wir unser Leben leben. Außerdem wollte ich von Anfang an eine überwältigende, leidenschaftliche Liebesgeschichte erzählen - auf so wenig überwältigende und leidenschaftliche Weise wie möglich...

Trailer

Eintritt: 4 €


Freitag 01.06.2018, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino

Western

Regie: Valeska Grisebach
Bulgarien/Deutschland 2017, 121 min

Eine Gruppe deutscher Bauarbeiter macht sich auf den Weg auf eine Auslandsbaustelle in der bulgarischen Provinz. Das fremde Land und die raue, wenig erschlossene Landschaft wecken die Abenteuerlust bei den Männern. Gleichzeitig sind sie mit ihren eigenen Vorurteilen und ihrem Misstrauen konfrontiert. Das nahe gelegene Dorf wird für zwei der Männer zur Bühne eines Konkurrenzkampfs um die Anerkennung und die Gunst der Dorfbewohner.

Wer das Duell letztendlich gewinnt, ist egal. Viel wichtiger ist in WESTERN die Beobachtung, das langsame Erkennen dieser Erfahrungen, dieser Identitäten. Und diese werden, und das ist das wahrlich Interessante und Revolutionäre, aus Frauensicht gezeigt. Grisebachs Team waren fast ausschließlich Frauen. Die Darsteller fast ausschließlich Männer. Das Beobachten des anderen Geschlechts, hier ist es umgedreht, neugierig, präzise und verdammt spannend. (aus:KINO-ZEIT)

Trailer

Eintritt: 4 €


Samstag 2.6. 16-18 Uhr

Gutshaus Garvensdorf e.V.
Jahresversammlung


Gäste willkommen!



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... hier kommt noch was
dazwischen...



Freitag 05.10.2018, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino

Regie: Martin Farkas
DE 2017, 90 Minuten

Im Frühjahr 1945 wird Demmin, eine kleine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern, zum Ort einer schrecklichen Tragödie: Während die Rote Armee heranrückt, nehmen sich hunderte Einwohner das Leben. Sie schneiden sich die Pulsadern auf, vergiften oder erschießen sich; Eltern töten erst ihre Kinder und dann sich selbst, ganze Familien gehen mit Steinen beschwert ins Wasser. Bis zum Ende der DDR wird über die konkreten Umstände des beispiellosen Massensuizids geschwiegen, die genauen Opf erzahlen der kollektiven Hysterie sind bis heute nicht bekannt. Heute versuchen Neonazis die Leerstelle zu besetzen und für ihre Zwecke zu missbrauchen. An jedem 8. Mai, dem Tag des Endes des Zweiten Weltkriegs, vollzieht sich in Demmin ein gespenstisches Ritual: Neonazis marschieren schweigend durch die Straßen der Gemeinde, in der mehrere Hundertschaften der Polizei Stellung bezogen haben und versuchen, Gegendemonstranten von der Route fernzuhalten. An diesem angespannten Tag verdichten sich hier die Risse innerhalb der deutschen Gesellschaft aufs Äußerste.

"Über Leben in Demmin" beantwortet nicht die Frage, wie es zu den Ereignissen vom Frühjahr 1945 kam. Aber der Film hilft, zu verstehen, warum wir sind, wie wir sind.
(NDR 1)

Trailer

Eintritt: 4 €


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