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Veranstaltungen 2019

zuletzt aktualisiert: 16.02.2019

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember

Hinweis: Aus Anlass der 700-Jahrfeier (der Ersterwähnung) unseres Ortes 2018 erschien eine umfangreiche Festschrift mit vielen neu recherchierten Details und Fotos zur Geschichte des Ortes und des Hauses (ca. 120 S. für 15 ¤).
Sie ist bei uns, z.B. auch bei Veranstaltungen, erhältlich.


Freitag 18.01.2019, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino

Lucky

Regie: John Carroll Lynch
USA 2017, 88 Minuten, FSK 0

Lucky ist ein 90-jähriger Eigenbrötler, Atheist und Freigeist. Er lebt in einem verschlafenen Wüstenstädtchen im amerikanischen Nirgendwo und verbringt seine Tage mit bewährten Ritualen - Yoga und Eiskaffee am Morgen, philosophische Gespräche bei Bloody Mary am Abend. Bis er sich nach einem kleinen Unfall seiner Vergänglichkeit bewusst wird. Zeit dem Leben noch einmal auf den Zahn zu fühlen.

Vor der weiten amerikanischen Landschaft inszeniert Schauspieler John Carroll Lynch in seinem Regiedebüt einen poetischen Film, der das Leben feiert. Voller lakonischem Humor und Country-Song-Melancholie ist LUCKY eine rührende Hommage an den Hauptdarsteller.
Ein ganzer Film in einem traurigen, wehmütigen Blick. Diese Art von Schauspieler war Harry Dean Stanton, der am 15. September 2017 im Alter von 91 Jahren gestorben ist.

Trailer (Original)

Trailer (deutsch)

Eintritt: 4 €


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Samstag 2.2. 17-19 Uhr

Gutshaus Garvensdorf e.V.
Jahresversammlung


Gäste willkommen!



Freitag 22.02.2019, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino

Draußen

Dokumentarfilm
Buch, Regie, Schnitt:
Johanna Sunder-Plassmann, Tama Tobias-Macht
Deu 2018, 80 Minuten

draußen portraitiert Elvis, Sergio, Filzlaus und Matze, die in Köln auf der Straße leben. Ausgehend von persönlichen Gegenständen, die aufgeladen sind mit Erinnerungen und Emotionen, öffnet der Film das Tor zu einer Welt, die sonst verschlossen bleibt. Der Film regt nicht nur zu einem Perspektivwechsel an, sondern zeigt vier Obdachlose, die sich ihren Stolz und ihre Würde erhalten haben

Wir versuchen, im Anschluss ein Videogespräch zwischen den Zuschauern und den Regisseurinnen zu ermöglichen.

Trailer

Eintritt: 4 €


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Freitag 15.03.2019, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino

Unser Saatgut ("Seed")

Wir ernten, was wir säen

Dokumentarfilm
Regie, Schnitt, Produktion:
Taggart Siegel, Jon Betz
USA 2016, 94 min, FSK:6 Jahre

Wenige Dinge auf unserer Erde sind so kostbar und lebensnotwendig wie Saatgut. Verehrt und geschätzt seit Beginn der Menschheit, sind die Samen unserer Kulturpflanzen die Quelle fast allen Lebens. Sie ernähren und heilen uns und liefern Rohstoffe für unseren Alltag. Doch diese wertvollste aller Ressourcen ist bedroht: Mehr als 90 Prozent aller Saatgutsorten sind bereits verschwunden. Biotech-Konzerne wie Syngenta und Bayer/Monsanto kontrollieren mit gentechnisch veränderten Pflanzen längst den globalen Saatgutmarkt. Daher kämpfen immer mehr passionierte Bauern, Wissenschaftler, Anwälte und indigene Saatgutbesitzer wie David gegen Goliath um die Zukunft der Sortenvielfalt.

Ein lebensverändernder Dokumentarfilm, so farbenfroh wie die natürliche Vielfalt unserer Saaten. Mit den weltweit bekannten Umweltaktivisten Vandana Shiva, Jane Goodall und Percy Schmeiser. Ausgezeichnet mit 18 Festival-Awards und nominiert für den EMMY 2018 als "Outstanding Nature Documentary".

Trailer

dlf-Intview mit Benedikt Haerlin ("Save our Seeds")

Eintritt: 4 €


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Samstag 13.04.2019, 20 Uhr tanzBar-live

Timskis

Toralf Thiesen (b, tu, bou), Tim Hamacher (acc, tb), Ina Behrend (voc, fl, sax),
Stephan Goltermann (voc, vio, cl, sax), Klaus Hammer (git, mand, comp)
Feine Weltmusik aus Rostock: Irgendwo zwischen Folk, Chanson und Balkanbeats liegt das musikalische Bermudadreieck der "Timskis". Auf der Suche nach neuen Tonarten und seltenen Zwischentönen kämpft die Band mit schonungsloser Hingabe gegen Gleichschritt und Seelenteflon. Romamusik und französischer Chanson treiben sie über die Klangmeere. Bei Gegenwind heizt die Crew zusätzlich mit zwei Schaufeln Swing ein. Letzte Zweifel am fabelhaften Unsinn des Lebens werden in die Flucht gesungen - geblasen - gelacht.

Video "Hottung mit den Timskis"

Eintritt: 9 €


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Gründonnerstag 18.4. bis Ostermontag 22.4.

Osterzeit im GutenHaus - Arbeiten und Feiern

von Holzhacken, Arbeiten in Haus/Hof über Osteibemalung bis Osterfeuer und Tanz
Wer mehrere Tage dabei sein möchte, bitte vorher anmelden (begrenzte Schlafplätze):
verein@guteshaus.de / Tel: 038297-68050

Nachfolgendes Film-, Workshop- und Musikprogramm wie immer öffentlich für alle:

GutesHaus GutesHausKinoKino

Karfreitag 19.04.2019, 20 Uhr

Die große Stille

Dokumentarfilm
Regie, Drehbuch, Produktion: Philip Gröning
D/F/CH 2005, 169 min, FSK:0

DIE GROSSE STILLE ist ein Film über die "Grande Chartreuse", das Mutterkloster des legendären Schweigeordens: die Karthäuser. 19 Jahre nach der ersten Begegnung des Regisseurs Philip Gröning mit dem Prior des Klosters ist es der erste Film, der jemals über das Leben hinter den Klostermauern gedreht werden durfte.

DIE GROSSE STILLE ist ein Kinoereignis: Eine strenge, fast stumme Meditation über das Klosterleben in seiner reinsten Form. Keine Musik, keine Interviews, keine Kommentare, kein zusätzliches Material. Nur der Lauf der Zeit, der Wechsel der Jahreszeiten und das sich immer wiederholende Element des Tages: das Gebet. Philip Gröning beschreibt ein Leben, das vom Gebot des Schweigens und weltlicher Abgeschiedenheit geprägt ist - und erzählt von Menschen, die ihre Lebenszeit in aller Klarheit Gott gewidmet haben.
Ein Film, mehr Meditation als Abbild.
Eine Reise in die Stille.

Trailer und Filmkritik (auf epd-film.de)

Eintritt: 4 €


Samstag 20.04.2019

Samstag 20.04.2019, 16 Uhr

Kurz-Workshop (ca. 1 Stunde)

"me redt yidish"

mit Schmarowotsnik

Die jiddische Sprache kennenlernen:
Originalschrift und Umschrift, Klang und Aussprache und dann "a bisl shmuesn" (...plaudern!).

Hutkasse

Das Bild (Quelle: KN) verweist auf einen Artikel der Kieler Nachrichten über Schmarowotsniks "Lust an der jiddischen Sprache".
Auf schmarowotsnik.de gibt es auch jiddische Texte und Übersetzungen.
GutesHaus GutesHausKinoKino

Samstag 20.04.2019, 19 Uhr

Menashe

Regie: Joshua Z Weinstein
USA 2017, 83 min, FSK: 6 Jahre
jiddisch mit deutschen UT

mit einer kurzen Einführung von Martin Quetsche (Schmarowotsnik)

Der komplett auf jiddisch gedrehte Film erzählt die Geschichte des Witwers Menashe, der entgegen aller religiösen Traditionen darum kämpft, seinen Sohn Rieven allein erziehen zu können. Die Voraussetzungen dafür stehen schlecht: Menashe lebt in der ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde in Borough Parkin Brooklyn, New York. Die dortigen Erwartungen an die Bewohner folgen einem rigiden Verhaltenskodex, alleinerziehende Väter sind nach strenger Auslegung der Thora nicht vorgesehen.
Der tollpatschige Supermarktverkäufer Menashe passt auch sonst nicht recht in das konforme Bild der Gemeinde. Er ist ein klassischer Schlimasel, vergesslich und chaotisch, der den chassidischen Hut nicht trägt und seine Schläfenlocken hinter den Ohren versteckt. Mit seinem kleinen Gehalt kommt er dazu kaum über die Runden, und so bestimmt der Rabbi, dass der Sohn Rieven besser bei der Familie des Onkels aufwächst - solange bis Menashe wieder heiratet und sein Leben in geordnete Bahnen führt. Für Menashe beginnt ein innerer und äußerer Kampf mit den Traditionen, an dessen Ende er sich entscheiden muss, ob er frei sein will oder sich den Erwartungen beugt.

MENASHE ist bei allem Willen zur höchstmöglichen Authentizität nicht nur ein interessantes Zeitdokument, sondern vor allem eines: eine sehr warmherzige, tragikomische Geschichte.(Programmkino.de)

Trailer und Filmkritik (auf epd-film.de)

Eintritt: 4 €

Samstag 20.04.2019, 21 Uhr Konzert

Duo Schmarowotsnik

Christine von Bülow (Oboe, Englischhorn)
und Martin Quetsche (Akkordeon)
singen und spielen seit über zwanzig Jahren
jiddische Lieder und Klesmer-Musik (u.a. mit
Di Chuzpenics, Klezcore und Theaterprojekten).
Ihre zweite CD "Nebbichl" wurde 2014 im GutenHaus aufgenommen

Eintritt: 7 €


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Samstag 11.05.2019, 20 Uhr tanzBar-live

Louis Alberry

Louis Alberry ist ein Gitarrist, Mandola-Spieler und Songwriter aus Swanage an der Südküste Englands.
Seine atmosphärischen Lieder und Instrumentalkompositionen bahnen sich verschlungene Pfade durch diverse Musiklandschaften und nehmen dich mit auf eine Reise.
Beeinflusst von westafrikanischer Musik, indischer Musik und Jazzmusik ebenso wie von seinen Vorgängern der Britischen Folk-Gitarre wie Nick Drake und Bert Jansch, ist seine Musik abwechselnd sanft, hypnotisch und voller Energie.

Louis auf soundcloud

Louis auf YouTube

Hut-Kasse


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vorauss. Freitag 06.09.2019, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino

Regie: Niels Bolbrinker,
Thomas Tielsch
D 2018, 90 min, FSK:0

Vor beinahe hundert Jahren wurde eine radikale künstlerische Utopie in die beschauliche Stadt Weimar hineingeboren: Das Bauhaus. Ihre Auswirkungen prägen unsere Lebenswelt bis heute. Vor dem Hintergrund des 100.Bauhaus-Jubiläums erzählt der Dokumentarfilm nicht nur Kunst-, sondern Zeitgeschichte.

Von Beginn an fragten die Architekten und Künstler des Bauhaus, darunter Walter Gropius, Wassily Kandinsky oder Paul Klee: Wie zusammenleben? Was bedeutet "zusammenleben"? Wie lassen sich Räume so gestalten, dass alle Menschen am gemeinsamen Leben teilhaben? Mit dem Bauhaus wurden Kunst, Gestaltung und Architektur politisch. Es entstand eine Raumkunst, die sich ebenso wenig zu schade war, über den Abstand zwischen Badewanne und Toilette nachzudenken wie über den idealen Stuhl.

Der Dokumentarfilm geht zurück zu den Anfängen der ersten Bauhaus-Gruppe um Walter Gropius, deren Ausbildungskonzept zwischen Feiern und Forschen revolutionär war. Vom Bauhaus als gesellschaftlicher Utopie ausgehend fragen die Regisseure Niels Bolbrinker und Thomas Tielsch nach ihrer Evolution, ihrem Wandel und ihrer Inspirationskraft im Lauf der letzten hundert Jahre. Wie können die Ideen des Bauhaus den Herausforderungen des globalen Kapitalismus und seiner Umwälzung der Wohnungsmärkte begegnen?

Der Film führt uns vom legendären Bauhausgebäude in Dessau zu visionären Wohnprojekten in lateinamerikanischen Favelas, von den Kursen der Bauhaus-Meister Kandinsky, Klee und Schlemmer zu skandinavischen Schulen ohne Klassenräume, von der Berliner Gropius-Stadt zur Vision einer autofreien Metropolis.

Trailer

Eintritt: 4 €


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Samstag 14.September 2019

26-Jahre-GutesHaus-Sommerfest

Zum Vormerken: Da wir letztes Jahr keine Lust auf Jubiläum hatten, laden wir in diesem Jahr ein,
und ganz besonders alle, die hier einmal
mitgearbeitet oder sogar mitgewohnt haben!
Programm demnächst an dieser Stelle.


XX. Garvensdorfer Filmfest

1. bis 3. November 2019

"Erkundungen der Provinz
- aus dem Filmwerk von Andreas Dresen" [Arbeitstitel]

Einige Filme von Andreas Dresen liefen schon im GutenHausKino und haben uns jedes Mal tief berührt.
Der jüngste Film "Gundermann" war Anlass, unser Filmfest nach seinem Blick auszurichten und mit ihm auf Spurensuche in der (ostdeutschen) Provinz zu gehen. Sowohl die DDR-Zeit und als auch die auf den einmaligen politischen und sozialen Umbruch folgenden Jahre spiegeln sich dabei fokussiert in einem feinen Beziehungsgewebe, oft in kammerspielartigen Psychogrammen. Der Regisseur fühlt ohne Ostalgie und ohne moralische Überlegenheit dieser Zeit auf den Zahn.

Neben "Die Polizistin", die in Rostock spielt, wird nochmal "Halbe Treppe" in Frankfurt/Oder mit der kongenialen musikalischen Begleitung durch die "17 Hippies" zu sehen sein sowie weitere Filme (noch in Planung).
Zum Rahmenprogramm gehört ein Gundermann-Lieder-haltiges Konzert der "Farm AG",
und der Meister ist auch eingeladen.

Für wen's interessiert: Kleine Geschichte der Garvensdorfer Filmfeste

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