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Veranstaltungen 2020

zuletzt aktualisiert: 16.01.2020

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember

Hinweis: Aus Anlass der 700-Jahrfeier (der Ersterwähnung) unseres Ortes 2018 erschien eine umfangreiche Festschrift mit vielen neu recherchierten Details und Fotos zur Geschichte des Ortes und des Hauses (116 S., 12 ¤).
Sie ist bei uns auch bei Veranstaltungen erhältlich.

Blick in die ersten 20 Seiten inkl. Inhaltsverzeichnis.


Samstag 04.01.2020, 19 Uhr (!) GutesHaus GutesHausKinoKino

Buch/Regie/Sprecher: Thomas Heise
Bundesrepublik Deutschl./Österreich 2019
219 Minuten (ggf. mit Pause), FSK 6

"Was bleibt? Biografien hinterlassen Spuren. Die Zeitläufte auch. Wie sich das eine zum anderen verhält untersucht Thomas Heise in Heimat ist ein Raum aus Zeit. Anhand von Dokumenten aus seinem persönlichen Archiv - Briefe, Fotografien, Schulaufsätze, Tagebucheinträge -, von ihm selbst aus dem Off vorgetragen und im Bild zu sehen, zeichnet er die Geschichte seiner Familie über vier Generationen zwischen Wien, Dresden und (Ost-)Berlin nach. Hinzu kommen aktuelle schwarzweiße Aufnahmen der in den Korrespondenzen erwähnten Orte und Landschaften, denen die Zeichen verschiedener Zeiten anzusehen sind: das Arbeitslager in Zerbst, ehemalige NVA-Kasernen, ein Lehrsaal an der Universität, Reihenhäuser in Mainz. Außerdem Erdverwerfungen, Risse im Asphalt, Haufen und immer wieder Bahnhöfe, Züge und Gleise. Erste Lieben, Väter, Mütter, Söhne und Brüder, die Deportation der Wiener Juden, Kriegstote in Dresden, Kunst und Literatur, DDR-Sozialismus und anständig bleiben - anhand von Fragmenten aus einem Speicher persönlicher Erfahrungen, sorgfältig ausgewählt und mit Lücken zusammengesetzt, erzählt Heise nicht weniger als die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert. Ein großer Film, der bleibt."
Birgit Kohler, Berlinale-Forum 2019
>>> dort auch ein lesenwertes Interview mit Thomas Heise


ein lesenwerter Artikel aus dem Tagesspiegel von Kerstin Decker

Trailer

Eintritt: 4 €

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Freitag 24.01.2020, 20 Uhr GutesHausKonzert

Der Singer-Songwriter Norbert Lange (Rostock)
mit seinem Programm "LOCH IM KOPF"

Norbert Lange (Jg. 1962) - seit 1979 sowohl allein als auch in unterschiedlichen Besetzungen auf der Bühne - spielt gerne mit Worten, Geschichten und Bildern in seinen Songs, nie zu ernst, meist mit einem Augenzwinkern versehen. Gitarre und Stimme wechseln von filigran bis kraftvoll. Man findet sich wieder in dieser Musik, ist berührt und nicht betroffen.

"Der Text ist wichtig, aber die Musik ist es, die uns im Ohr bleibt.", so sein Credo. Man kann sich also auch einfach zurücklehnen und genießen.

Nach 2001 "sehen im dunkeln", 2005 "tief oben" und 2010 "warte mal" ist momentan das Album "zwo17" in Arbeit, benannt nach dem Ende einer Kreativpause.

Musik auf www.norbert-lange.net

Eintritt: 7 ¤

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Samstag 15. Februar 15-18 Uhr

Gutshaus Garvensdorf e.V.
Jahresversammlung


Gäste willkommen!


Freitag 21.02.2020, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino

Filmtournee mit Filmgespräch

D 2019, 91 min

Vorführung mit den Regisseuren
Peter Wawerzinek
Steffen Sebastian

Rostock 1957. Die Eltern des Schriftstellers Peter Wawerzinek und seiner Schwester Beate flüchten nach Westdeutschland, lassen beide Kinder allein zurück. Dort erklären die Eltern ihre Kinder für tot. Peter kommt in die Obhut zweier Kinderheime, mit 11 Jahren wird er adoptiert. Seine Schwester Beate wird als nichtentwicklungsfähig eingeschätzt, in eine Psychiatrie weggesteckt. 15 Jahre vergehen, ehe Bruder und Schwester wieder zusammenkommen. Eine späte Suche nach der Mutter, der Kindheit beginnt.

Auf Grundlage von Peter Wawerzineks autobiografischen Roman "Rabenliebe" (Ingeborg-Bachmann-Preis 2010) wurde der Film über acht Jahre vom Autor und Steffen Sebastian gedreht.
Lievalleen, also "Mutterseelenallein", erzählt mit starken Bildern, höchst ungewöhnlichen filmischen Einfällen, Poesie und großer Wucht eine Geschichte über die Suche nach einer verlorenen Schwester, nach Familie, nach Geborgenheit, nach Heimat. Der Film erzählt auch von Mutterlosigkeit, Waisenhäusern, Psychiatrien in der DDR - und von rettenden Engeln bzw. deren Ausbleiben. Selten wurde die Melodie von Sehnsucht, Verlorenheit und Einsamkeit so grandios angestimmt.

Drehbuch, Regie und Produktion: Peter Wawerzinek, Steffen Sebastian,
Kamera: Steffen Sebastian, Montage: Andreas Preisner, Kostüm und Maske: Meike Schröder,
Ton: Tobias Fritzsch, Benjamin Frank, John Lipinski, Aufnahmeleitung und Kostüm: Katja Pilgrim,
Musik: HERBST IN PEKING und Bob Rutman, gefördert von: Kulturelle Filmförderung MV

Trailer

Eintritt: 4 €

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