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Veranstaltungen 2020

zuletzt aktualisiert: 2.7.2020

Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezember

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Hinweis: Aus Anlass der 700-Jahrfeier unseres Ortes 2018 erschien eine umfangreiche Festschrift mit vielen neu recherchierten Details und Fotos zur Geschichte des Ortes und des Gutshauses (116 S., 10 ¤).
Sie ist bei uns auch bei Veranstaltungen erhältlich.

Blick in die ersten 20 Seiten inkl. Inhaltsverzeichnis.


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Nachtrag 2019:

GutesHausKino erhielt für sein Kinoprogramm 2018
als eines von 18 Kinos in MV mit besonderem Programm
am 2.12.2019 den erstmals verliehenen

KinoKulturPreis MV

Zur Preisverleihung im Rostocker Metropol (LiWu) waren wir vier vom Vorstand angereist. Neben der Würdigung unseres kleinen seit 25 Jahren aktiven Dorfkinos, freuen wir uns darüber,
das Preisgeld von 350¤ für spezielle Filme einsetzen zu können,
z.B. für die über's Jahr geplante Filmreihe "Heim@Kino",
mit der wir sowohl den strapazierten "Heimat"-Begriff beleuchten
als auch dazu einladen, sich daheim in unserem Kino zu fühlen.


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Samstag 04.01.2020, 19 Uhr (!) GutesHaus GutesHausKinoKino, Filmreihe "Heim@Kino"

Regie/Sprecher: Thomas Heise
BRD/Österreich 2019
219 Minuten, FSK 6

"Was bleibt? Biografien hinterlassen Spuren. Die Zeitläufte auch. Wie sich das eine zum anderen verhält untersucht Thomas Heise in Heimat ist ein Raum aus Zeit. Anhand von Dokumenten aus seinem persönlichen Archiv - Briefe, Fotografien, Schulaufsätze, Tagebucheinträge -, von ihm selbst aus dem Off vorgetragen und im Bild zu sehen, zeichnet er die Geschichte seiner Familie über vier Generationen zwischen Wien, Dresden und (Ost-)Berlin nach. Hinzu kommen aktuelle schwarzweiße Aufnahmen der in den Korrespondenzen erwähnten Orte und Landschaften, denen die Zeichen verschiedener Zeiten anzusehen sind: das Arbeitslager in Zerbst, ehemalige NVA-Kasernen, ein Lehrsaal an der Universität, Reihenhäuser in Mainz. Außerdem Erdverwerfungen, Risse im Asphalt, Haufen und immer wieder Bahnhöfe, Züge und Gleise. Erste Lieben, Väter, Mütter, Söhne und Brüder, die Deportation der Wiener Juden, Kriegstote in Dresden, Kunst und Literatur, DDR-Sozialismus und anständig bleiben - anhand von Fragmenten aus einem Speicher persönlicher Erfahrungen, sorgfältig ausgewählt und mit Lücken zusammengesetzt, erzählt Heise nicht weniger als die Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert. Ein großer Film, der bleibt."
Birgit Kohler, Berlinale-Forum 2019

-> dort auch ein lesenwertes Interview mit Thomas Heise


... und noch ein lesenwerter Artikel aus dem Tagesspiegel von Kerstin Decker

Trailer

Eintritt: 4 €

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Freitag 24.01.2020, 20 Uhr GutesHausKonzert

Norbert Lange - Singer-Songwriter (Rostock)

Programm "LOCH IM KOPF"

Norbert Lange (Jg. 1962) - seit 1979 sowohl allein als auch in unterschiedlichen Besetzungen auf der Bühne - spielt gerne mit Worten, Geschichten und Bildern in seinen Songs, nie zu ernst, meist mit einem Augenzwinkern versehen. Gitarre und Stimme wechseln von filigran bis kraftvoll. Man findet sich wieder in dieser Musik, ist berührt und nicht betroffen.
"Der Text ist wichtig, aber die Musik ist es, die uns im Ohr bleibt.", so sein Credo. Man kann sich also auch einfach zurücklehnen und genießen.
Nach 2001 "sehen im dunkeln", 2005 "tief oben" und 2010 "warte mal" ist momentan das Album "zwo17" in Arbeit, benannt nach dem Ende einer Kreativpause.

Musik auf www.norbert-lange.net

Eintritt: 7 ¤

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Freitag 21.02.2020, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino, Filmreihe "Heim@Kino"

Filmtournee mit Filmgespräch

D 2019, 91 min

Vorführung mit den Regisseuren
Peter Wawerzinek
Steffen Sebastian

Rostock 1957. Die Eltern des Schriftstellers Peter Wawerzinek und seiner Schwester Beate flüchten nach Westdeutschland, lassen beide Kinder allein zurück. Dort erklären die Eltern ihre Kinder für tot. Peter kommt in die Obhut zweier Kinderheime (u.a. in Rerik), mit 11 Jahren wird er adoptiert. Seine Schwester Beate wird als nichtentwicklungsfähig eingeschätzt, in eine Psychiatrie weggesteckt. 15 Jahre vergehen, ehe Bruder und Schwester wieder zusammenkommen. Eine späte Suche nach der Mutter, der Kindheit beginnt.

Auf Grundlage von Peter Wawerzineks autobiografischen Roman "Rabenliebe" (Ingeborg-Bachmann-Preis 2010) wurde der Film über acht Jahre vom Autor und Steffen Sebastian gedreht. Lievalleen, also "Mutterseelenallein", erzählt mit starken Bildern, höchst ungewöhnlichen filmischen Einfällen, Poesie und großer Wucht eine Geschichte über die Suche nach einer verlorenen Schwester, nach Familie, nach Geborgenheit, nach Heimat. Der Film erzählt auch von Mutterlosigkeit, Waisenhäusern, Psychiatrien in der DDR - und von rettenden Engeln bzw. deren Ausbleiben. Selten wurde die Melodie von Sehnsucht, Verlorenheit und Einsamkeit so grandios angestimmt.

Drehbuch, Regie und Produktion: Peter Wawerzinek, Steffen Sebastian,
Kamera: Steffen Sebastian, Montage: Andreas Preisner, Kostüm und Maske: Meike Schröder,
Ton: Tobias Fritzsch, Benjamin Frank, John Lipinski, Aufnahmeleitung und Kostüm: Katja Pilgrim,
Musik: HERBST IN PEKING und Bob Rutman, gefördert von: Kulturelle Filmförderung MV

Trailer

Eintritt: 4 €

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GutesHaus-Info vom 19.3.2020: Auch wir als Verein unterliegen der aktuellen
SARS-CoV-2-Bekämpfungsverordnung der Landesregierung vom 17.3.2020.

Das bedeutet, dass wir bis zu einer neuen Lagebeurteilung
alle im März und April geplanten Veranstaltungen VERSCHIEBEN!
Im Mai werden wir neu einschätzen,
welche Veranstaltungen dann stattfinden bzw. welche weiter verschoben werden.


Offizielle wie persönlichen Lageeinschätzungen zur Corona-Epidemie erfahren eine tägliche Neujustierung.
Während wir bis vor kurzem noch dachten, dass jetzt die Stunde der kleinen Treffpunkte kommen würde, damit persönliche Begegnung und lebendiger Austausch in überschau- und verantwortbarem Rahmen einen Ort finden (Dorfkino statt Multiplex, Dorfkonsum statt Großmarkt, Club statt Großarena, Dorfschule statt Schulzentrum,...) und planten, mit gebotener Vorsicht unser Programm weiterzuführen, ist die Lage doch schnell ernster geworden.

Zwei Corinna-Tipps: der Radiopodcast "mit Christian Drosten" und die übersichtliche deutsche Corona-Karte.

Danke für eure Verbundenheit - bleibt uns gewogen! Lasst euch die Zeit nicht lang werden, sondern sie als ein Geschenk sehen, vielleicht um bei sich mal aufzuräumen, über Vergangenheit und Zukunft nachzudenken, über eigene Prioritäten, um einmal wieder den Frühling bewusst wahrzunehmen,...

Schreibt uns gern an verein@guteshaus.de... wir sagen mal: bis bald! Holger (für den Vorstand)


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Gründonnerstag 9.4. bis Ostermontag 13.4. - keine öffentlichen Veranstaltungen!

Osterzeit im GutenHaus
- findet so nicht statt in diesem Jahr!

Um 1 JAHR VERSCHOBEN auf Freitag 30.04.2021, 20 Uhr GutesHausKonzert

Roods & Reeds

Singer-/ Songwriter
FolkJazz aus Hamburg


- das sind Dagmar Lauschke (voc, git) und Leonard Poppe (bac voc, git).

Sie schreiben eigene Lieder und verpassen anglo-irischen Folksongs einen modernen Anstrich. Mit einem Fokus auf vorwiegend akustische Instrumentierung mischen Roods & Reeds groovige Stücke mit melancholischen Balladen und erschaffen mit ihren ineinandergreifenden Gitarrenmelodien und Stimmen einen oft soghaften Klangteppich. Leicht und zugleich berührend ist die Musik dieses Duos, das 2018 sein Debut-Album "The Loom Goes Click" (Labelship/Broken Silence) veröffentlichte und damals u.a. in Garvensdorf vorstellte. Wir freuen uns auf einen erneuten groovigen Abend - tanzbar!

"Mich erinnern Roods & Reeds an die frühen Siebziger, als mit Pentangle, Bert Jantsch und John Martyn die Folkavantgarde in England einen deutlichen Bezug zum Jazz hatte" (celtic-rock.de)

www.roodsandreeds.com -> Videos

roods & reeds auf fb

Eintritt: Hutkasse


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Freitag 19.06.2020, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino

Atlas

Regie: David Nawrath
D 2018, 100 min, FSK 12

Walter (Rainer Bock) ist 60 und Möbelpacker. Im Auftrag ihres Chefs Roland (Uwe Preuss) sind er und seine Kollegen hauptsächlich damit beschäftigt, Zwangsräumungen in Altbauwohnungen der Frankfurter Altstadt durchzuführen. Roland steckt mit einem kriminellen Clan unter einer Decke, der die Mieter aus den Häusern heraushaben will - falls nötig mit Gewalt. Denn nur so lassen sich die Bauten luxussanieren und gewinnträchtig weiterverkaufen. Das alles ahnt Walter zwar, sagt aber nichts dazu. Irgendwann stehen die Männer vor der Tür von Jan (Albrecht Schuch), der sich strikt weigert, den Klagen und Drohungen nachzugeben. Der junge Mann will sein Heim einfach nicht verlassen - was ihn sowie seine kleine Familie in größte Gefahr und Walter endlich zum Handeln bringt. Denn der Möbelpacker hat in Jan seinen Sohn erkannt, den er vor mehr als 30 Jahren im Stich lassen musste...
(aus www.filmstarts.de)

Trailer

Bitte voranmelden per mail/Tel! (s. Infokasten)

Nummern freier Sitzplätze (o. Garantie, update tgl.)

Eintritt: 4 €
Bitte überweisen oder abgezählt mitbringen (s. Infokasten)

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GutesHausKultur - Aktuelle Info vom 22.6.2020:
Unser Programm ist mit kleinen Besucherzahlen in entspannter Atmosphäre wieder angelaufen.
Für ausgefallene Veranstaltungen gibt es neue Termine!
Beachtet bitte folgende Hinweise, die sich aus den aktuellen MV-Vorgaben "Schutzstandards Veranstaltungen"
und dem dazu von uns erstellten Hygieneplan ergeben.

Vorbehaltlich neuer rechtlicher Rahmenbedingungen gilt für unsere Veranstaltungen:

  • Maximal 20 Einzelbesucher, um die bekannten Abstandsregeln einzuhalten. Weitere Gäste aus einem Hausstand dürfen auf die engeren Plätze (Sofas). Das hinterste Sofa ohne Nummern ist für Hausbewohner.
  • Wählt euren Wunschplatz! Bei jeder Veranstaltung gibt es einen Link zu den Nummern freier Sitzplätze (tagesaktuell / Platzgarantie nur bei Anmeldung und anschließender Bestätigung von uns).
  • Anmeldung per mail (verein@guteshaus.de) oder telefonisch (038297-68050) -> ihr erhaltet von uns eine Bestätigung mit verbindlicher Platznummer (Wunschplätze nach Reihenfolge der Anmeldungen)
  • Eintritt bitte ohne Wechselgeldentnahme in unseren "Spendentopf" werfen oder bis 3 Tage vorher
    überweisen (Gutshaus Garvensdorf e.V., IBAN: DE 57 1305 0000 0540 0035 65 bei OSPA)
  • Derzeit sind wir verpflichtet, Besucherkontaktdaten zu erfassen (Datum, Name, Adresse, Tel).
    Wir verwenden diese Daten zu keinem anderen Zweck und vernichten sie nach 4 Wochen.
  • Wir verweisen auf die gängigen Infektionsumgangsregeln, d.h. bleibt mit Erkältungssymptomen zu Hause, beachtet Husten-/Niesetikette. Im Foyer und Toilettenbereich stellen wir Desinfektionsmittel/Seife zur Verfügung, werden regelmäßig durchlüften und empfehlen das Tragen von Mund-Nase-Bedeckung zumindest außerhalb des Saales.

Wir freuen uns auf euch!


Freitag 03.07.2020, 20 Uhr GutesHausKonzert

psychedelic freestyle
sologuitar performance

Dieter-bornzero-Bornschlegel

Gaaanz lange ist es her, da war ich Gitarrist von GURU GURU und ATLANTIS, und avancierte in den 70ern deswegen sogar mal zu den besten Rockgitarristen in unserem Land. Heute versuche ich auf der Akustikgitarre und selbstentwickelter Spieltechnik meinen eigenen Kosmos aus tanzbaren Pop Songs mit Space und Raum für Improvisationen zu erfinden. Und auf diese Reise möchte ich euch gerne bei meinen Konzerten mitnehmen.

"Der ungekrönte König der horizontalen Gitarre" (AZ 9/2013)

Video-Links

Das Konzert ist ausverkauft!

Nummern der Sitzplätze

Eintritt auf Spendenbasis
Bitte überweisen oder abgezählt mitbringen (s. Infokasten)

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Freitag 17.07.2020, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino

Blown Away

Doku von und mit
Hannes Koch, Benjamin Schaschek
Regie: Micha Schulze
D 2019, 119 min, FSK 0

4 JAHRE. 31 LÄNDER. 200 MUSIKER. 130 SONGS.

"... ein Doku-Roadmovie über unsere Reise mit Boot und Bus rund um die Welt und all die Abenteuer, die wir dabei erlebt haben - aber auch über die vielen liebenswerten Menschen, denen wir auf unserer Reise begegnet sind. Es geht um Freiheit, Freundschaft und darum wie Musik auf magische Weise alles miteinander verbindet."

"We are sailing", sagten sich die jungen Musiker Ben und Hannes. Nach dem Tontechnik-Studium wollten die zwei "irgendetwas Abgefahrenes" machen. In 80 Tagen um die Welt reichte den beiden nicht, sie planten gleich 4 Jahre für den Segeltörn um den Globus. Ein echter Sprung ins kalte Wasser, denn vom Segeln haben sie keine Ahnung...

Trailer

Bitte voranmelden per mail/Tel! (s. Infokasten)

Nummern freier Sitzplätze (o. Garantie, update tgl.)

Eintritt: 4 €
Bitte überweisen oder abgezählt mitbringen (s. Infokasten)

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Freitag 07.08.2020, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino

Was gewesen wäre

Regie: Florian Koerner von Gustorf
nach dem gleichnamigen Buch
von Gregor Sander

D 2019, 89 min, FSK 6

Astrid (Christiane Paul) ist Ende vierzig und hat ihr Leben fest im Griff. Sie hat sich in Paul (Ronald Zehrfeld) verliebt, und ihre erste gemeinsame Wochenendreise führt sie nach Budapest, auf ein paar romantische Tage zu zweit. Doch in der ungarischen Hauptstadt kommt alles anders als geplant: sie treffen auf Julius (Sebastian Hülk), Astrids erste große Jugendliebe, die 1986 in der DDR auf einer Künstlerparty begann. Und diese Liebe war damals nie einfach, aber immer aufregend. Es sind Gefühle, die durch den Lauf der Geschichte nicht richtig beendet werden konnten. Astrid betrachtet gemeinsam mit Paul ihre Vergangenheit, und plötzlich könnte alles sein, wie es nie gewesen war.

Gregor Sander, der Autor der Romanvorlage verschränkt Vergangenheit und Gegenwart, er erzählt von deutschen Lebensläufen, dass einem fast schwindelig wird. Dabei gelingen ihm zarte Bilder voller Überraschungen. Liebe, Freundschaft, Flucht und Verrat. (www.wallstein-verlag.de)

Trailer

Bitte per mail oder Tel. voranmelden (s. Infokasten)

Nummern freier Sitzplätze (update tgl.)

Eintritt: 4 €
Bitte überweisen oder abgezählt mitbringen
(s. Infokasten)

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Freitag 21.08.2020, 20 Uhr GutesHausKonzert

Günter Gall

"50 Liederjahre - das Beste"

"Meine Heimat ist meine Kindheit, da bin ich bis ans Ende meiner Tage zu Hause..." (Hanns Dieter Hüsch)

Günter Gall (Gesang, Gitarre, Dulcimer, Erzählung, Gedöns),
getauft mit geweihtem Rheinwasser, ist "aufgewachsen auf dem Lande" zwischen Kappes, Kartoffeln, Kirche und Küche auf dem platten Land im Schatten "der Fabrik", nahe dem Städtchen Rheinberg. Frei nach dem Motto "Niederrhein ist überall" erzählt er heiter-ironische Geschichten von einer Kindheit "ausse Kolonie", garniert mit Liedern - auch auf platt - aus eigener Feder...
Günter Gall ist aufgewachsen mit den Schlagern der 1950er Jahre, aber auch mit Rock'n'Roll & den Songs der Beat-Ära, wovon er das ein- oder andere singt. Aus seinen literarischen Programmen (Kästner/ Kaléko/ Ringelnatz/ Grasshoff/ Bellman) rezitiert und singt er mit Herzblut.

Weitere Infos: www.guenter-gall.de

Bitte voranmelden per mail/Tel! (s. Infokasten)

Nummern freier Sitzplätze (o. Garantie, update tgl.)

Eintritt: 7 €
Bitte überweisen oder abgezählt mitbringen (s. Infokasten)

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Freitag 11.09.2020, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino

Reise in die Unendlichkeit

Regie: Robin Lutz

Niederlande 2018, 81 min

Künstlerporträt, FSK 0

"Sagen Sie Herrn Jagger, für ihn bin ich nicht Cornelis, sondern M.C. Escher!"
Mit diesem verärgerten Brief an seinen Sekretär reagierte der Niederländer auf eine Anfrage der Rolling Stones, die Escher auf ihrem Plattencover haben wollten. Daraus wurde nichts, denn Escher war wütend auf die Repräsentanten der Popkultur. Die Gegenkultur hatte sich in den 60ern für das psychedelisch anmutende Werk des virtuosen Grafikers begeistert, dabei aber das Copyright ignoriert...

Mit dieser Anekdote beginnt der niederländische Dokumentarist Robin Lutz seinen Film über das Leben und das Werk seines berühmten Landsmanns. ... es ist der erste, der aus der Sicht des Zeichners selbst realisiert wurde. Mit Tagebüchern, Briefen und Vorträgen, in der deutschen Fassung gesprochen von Matthias Brandt, scheint der launische Lithograph sich direkt an den Betrachter zu wenden, um ihm sein Leben darzulegen... Ein Schwerpunkt liegt auf jener Episode in Italien, wo Escher Mussolinis Aufstieg erlebte und seinen Blick an der Naturbetrachtung schärfte.

Insbesondere macht der Film nachvollziehbar, welchen Eindruck der Besuch in der spanischen Alhambra auf Escher hatte. Die in Ornament und Stein sich ausdrückende repetitive Struktur der arabischen Stadtburg wirkte auf ihn wie eine ästhetische Droge. Fieberhaft suchte er fortan nach Formen, um dieses Erweckungserlebnis ästhetisch umzusetzen. Das war nicht einfach, denn es gab keine Vorläufer. Der Kontrakt des Zeichners, so verdeutlicht der Film, bestand in einem Pakt mit der Mathematik...

... Der Film spart auch düstere Epochen im Leben Eschers nicht aus. So wurde der Grafiker von seiner Frau, die an einer bipolaren Störung litt, im hohen Alter verlassen. Neben den beiden Söhnen George und Jan kommt mit Graham Nash von "Crosby, Stills, Nash & Young" ein glühender Bewunderer des Künstlers zu Wort... (aus Filmkritik von Manfred Riepe auf www.epd-film.de)

Trailer

Eintritt: 4 €

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Noch in Abstimmung: Samstag 3. oder 17. Oktober2020
Gutshaus Garvensdorf e.V.
Jahresversammlung



16-18 Uhr
mit Kaffeerunde ab 15 Uhr
bei schönem Wetter auf der Terrasse)

Gäste willkommen (bitte vorher anmelden!)

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XXI. Garvensdorfer Filmfest

6. bis 8. November 2020

"Die andere Heimat"

(Arbeitstitel)

Programm in Planung

u.a. am 6.11. "Der Krieg in mir" mit Regisseur Sebastian Heinzel,
am 7.11. "Die andere Heimat" von Edgar Reitz,
am 8.11. "Am Ende der Milchstraße" von Leopold Grün und Dirk Uhlig.

Im Rahmenprogramm zeigen wir die Wanderausstellung der Stiftung Mecklenburg
"Geflüchtet, vertrieben, entwurzelt - Kindheiten in Mecklenburg 1945 bis 1952"

Für wen's interessiert: Kleine Geschichte der Garvensdorfer Filmfeste

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GutesHaus GutesHausKinoKino
Samstag 14.11.2020, 17 bis ca. 22 Uhr (ggf. mit Pause)

Shoah (Teil 1)

Sonntag 15.11.2020, 17 bis ca. 22 Uhr (ggf. mit Pause)

Shoah (Teil 2)

Wir folgen dem Aufruf des internationalen literaturfestivals berlin (ilb) zum "world wide screening" von "SHOAH".
Zu Beginn gibt es jeweils eine kurze Einführung.
Es ist die seltene Möglichkeit, um den insgesamt 566 min langen Film öffentlich und in voller Länge zu sehen!
Wie lange man/frau sich dem Film aussetzen mag, liegt ganz im eigenen Ermessen.





SHOAH

Regie: Claude Lanzmann

Der französische Filmemacher Claude Lanzmann legte Mitte der 80er Jahre mit SHOAH eine der radikalsten und umfassendsten Arbeiten über die Vernichtung des europäischen Judentums im Nationalsozialismus vor.
12 Jahre Arbeit, 350 Stunden Material, 9 1/2 Stunden Film
gegen das Vergessen.

Shoah, Schoah, Shoa, Schoa. Hebräisch für: Abgrund, Vernichtung, Dunkelheit, große Katastrophe, Unheil, Untergang - inzwischen Synonym für die Massenvernichtung von Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus.

Pressestimmen:
"Indem Lanzmann nur heutige Landschaften, heutige Gesichter und Stimmen zeigt, evoziert er die Jetztzeit des Grauens, wie dies kein historisierender Dokumentarfilm vermöchte. Seine Respektlosigkeit, sein Sarkasmus und seine Schonungslosigkeit durchlöchern den zähen Schaum der Verdrängung, der auf dem Verbrechen liegt. Mit Takt, Dezenz und Zurückhaltung ist der verlogenen Verdrängung nicht beizukommen."
Der Spiegel, 1986

"Der Regisseur Claude Lanzmann befragt in sehr persönlichen Interviews Überlebende des Holocaust, fährt durch die Landschaften, in denen die Vernichtungslager standen. SHOAH enthält kein einziges historisches Archivbild des Holocaust. Bei seinem Erscheinen rührte der Film heftig an eine der zentralen Fragen, die an die Kunst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gestellt wurde: Kann und darf man das Grauen der Shoah überhaupt zeigen? Und falls ja, wie? Die Antwort, die Lanzmann gibt, ist ein langsamer, unendlich schmerzvoller Prozess der Vergegenwärtigung, der das Sehen bis heute zu einer oft unerträglichen Erfahrung macht."
Neue Zürcher Zeitung

"Ich halte SHOAH für die ausnahmslos beste Dokumentation zeitgenössischer Geschichte und bei weitem für den besten Film, den ich je über den Holocaust gesehen habe."
Marcel Ophüls (Oscar-prämierter franz. Dokumentarfilmer)

Trailer

Eintritt: 6 €

Hinweis: der Verein "de DROM" zeigt(e) eine SHOAH-Ausstellung im Bahnhof Kröpelin

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Geplant: Freitag 11.12.2020, 20 Uhr GutesHaus GutesHausKinoKino, Filmreihe "Heim@Kino"

O Zwierzetach i Ludziach

VON TIEREN UND MENSCHEN

Regie: Lukasz Czajka
Polen 2019, 71 min (OmU)

Wer hätte bei der Eröffnung des Warschauer Zoos 1928 gedacht, dass einmal Menschen vor anderen Menschen in den Käfigen und Gehegen Zuflucht suchen und finden würden?

Gestützt auf Archivaufnahmen und Interviews mit Zeitzeugen erzählt der Film die Geschichte Zabinskis, des zweiten Warschauer Zoodirektors, der Anfang 1929 mit Frau und Kindern eine Villa auf dem Zoogelände bezieht.
Der Kriegsausbruch setzt der bisherigen Unbeschwertheit der Familie ein jähes Ende: Was an Tierbestand das Bombardement der Stadt überlebt, wird von den Eroberern ins "Reich" verfrachtet, der Zoo selbst in eine Schweinefarm und anschließend in eine Kleingartenanlage verwandelt.
Als Zabinski wenig später über den jüdischen Entomologen Szymon Tenenbaum Kontakt ins Warschauer Ghetto bekommt, verhelfen er und seine Familie in der Folgezeit Hunderten von Juden zur Flucht, verstecken sie zunächst bei sich im Zoo, besorgen ihnen anschließend Papiere oder andere Verstecke ...

Trailer

Eintritt: 4 €

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